Logistik, Fahrzeuge und Transportwege in naher Zukunft

 

Bisher unvorstellbar große Städte mit 150 Mio Einwohnern sind in Planung. Wie können so viele Menschen auf kleinem Raum untergebracht werden? Wie können sie vielfältig ernährt werden? Wie können sie sich persönlich austauschen? Wie können ihre Abfälle entsorgt werden? Wie können sie mit frischer Luft versorgt werden? Wie können sie leben ohne die Natur übermäßig zu beanspruchen; z.B. durch sehr hohen Energieverbrauch?


Viele Fragen lassen sich beantworten: es müssen neue Konzepte für die Logistik gefunden werden. Waren, Menschen, Informationen, Energie müssen transportiert werden; und zwar in ausreichendem Maß, zeitnah und pünktlich und vor allem zuverlässig.

 

Logistik erfordert Fahrzeuge /Autos und/oder Transportwege. Transportwege stehen kaum zur Verfügung. Deshalb ergeben sich neue Anforderungen an die Verkehrssysteme. Verkehr wird mehrdimensional ablaufen. Schwebebahnen, Tunnelsysteme werden notwendig und vor allem ganz neu durchdachte Fahrzeuge für den Individualverkehr.

 

In Zukunft werden unterschiedliche Fahrzeuge für den Stadt- und Überlandverkehr entwickelt. Transportwege, Verkehrssysteme, die Art und Weise des Fahrens wie auch die Anforderungen an die Autos werden sich auseinander entwickeln.

 

Im Überlandverkehr wird es fahrerlose Autos geben, die Personen und Güter mit minimalem Verbrauch an Treibstoffen transportieren können. Wegen seiner hohen Energiedichte wird der Diesel-Treibstoff nicht so leicht aus dem Überlandverkehr zu verdrängen sein. Es werden Möglichkeiten gefunden, seine schädlichen Auswirkungen weitestgehend zu verringern; z.B. die Beimischung von Harnstoff zum Abgas oder die synthetische Veränderung der Moleküle durch Hinzufügen von Sauerstoff. Ob der Diesel-Treibstoff oder ein anderer Treibstoff mit hoher Energiedichte dann in einen Verbrennungsmotor oder einen H2-Reformer vor einer Brennstoffzelle eingespeist wird, ist noch offen. Eine Brennstoffzelle zum Antrieb von Elektromotoren dürfte einen etwas größeren Gesamtwirkungsgrad aufweisen. Dass sich Batterien aus 100 000 kleinen Rundzellen o. dgl. – bekannt von Laptops – als Energiespeicher durchsetzen, klingt einfallslos.

 

Bild: Copyright: Aidewise GmbH

 

Im Stadtverkehr werden Autos benötigt mit einem geringstmöglichen Abgasausstoß, einem geringen Treibstoffverbrauch und einem besonders geringen Platzbedarf, sowohl Parkplatz als auch Freiraum zum Fahren. Die Stadt-Autos müssen deshalb von einem Fahrer gelenkt werden, der die Fahrsituation schnell aufnehmen und reagieren kann und sein Auto passgenau in kleinste Lücken im Verkehr einfügen kann. Das Stadt-Auto wird schadstofffrei von Elektromotoren angetrieben. Der Strom wird zum großen Teil außerhalb der Stadt produziert. Es wird etwa 80 km auf einem Weg zurücklegen müssen und muss nicht schneller als 50 km/h fahren. Das geht mit einer kleinen gewichtssparenden Batterie. Nachgeladen wird das Fahrzeug an einer Tanksäule oder über eine bordeigene Photovoltaik außen auf der Karosserie, wenn es längere Zeit steht.

 

Ein Stadt-Auto wird hoch gebaut, um möglichst viel Transportvolumen zu ermöglichen und auch Oberfläche für die Photovoltaik. Es muss leicht sein; d.h. unter 100 kg Leergewicht inkl. Batterie, damit der Energieverbrauch minimal wird. Solche robusten Autos lassen sich aus– in der Zukunft vielleicht kompostierbaren - Faserverbundwerkstoffen herstellen.

 

Mit der Höhe des Stadt-Autos steigt die Kippgefahr in Kurven oder auf schrägen Fahrstrecken. Zur Begrenzung dieses hohen Risikos müssen noch gute technische Lösungen gefunden werden.

 

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